Romanwerkstatt

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Und die Kehrseite des Schreibens: das Lesen? Tja, erwischt. Viel zu wenig. Klar, man kann nie genug lesen. Aber so wenig – ist schon peinlich.

Gemeint ist natürlich nicht das Lesen am Bildschirm, nicht das Lesen von Aufsätzen, Artikeln, Büchern für die Arbeit. Journalistisches, Wissenschaftliches, Biografisches, was weiß ich. Gemeint ist: Literarisches. Also lesen aus freien Stücken, aus einer Laune, einer Schnapsidee heraus, aus Jux und Dollerei, sich einfach versenkendes Lesen. Das ist verdammt selten geworden bei mir. Viel zu selten.

von Ulrich Land (Kommentare: 0)

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